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Das Schloss

Nicht zu letzt wegen seiner Stille und Abgeschiedenheit gilt das Tunzenberger Schloss als einer der schönsten niederbayerischen Adelssitze.
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Leider sind nur wenige geschichtliche Urkunden über das Schloss erhaltengeblieben, da sie zum großen Teil durch Brand vernichtet oder durch den Wegzug des Geschlechts der Grafen von Lerchenfeld mit nach Ungarn/Österreich genommen wurden.

Das Geschlecht der Tunzen, das sich nach ihrem Besitz, dem Tunzenberg benannte, dürfte urkundlich die 1. Gutsherrschaft gewesen sein.

Dieses Adelsgeschlecht lässt sich von 1164-1454 nachweisen. Im Laufe der folgenden Jahrhunderte wechselte die Hofmark vermutlich des Öfteren den Besitzer. Der Reichsrat der Krone von Bayern Julius Freiherr von Niethammer kaufte 1832 die Hofmark Tunzenberg von der Gräfin von Lerchenfeld. Im Jahre 1990 wurde Tunzenberg durch den damaligen Eigentümer Ruprecht von Haniel Niethammer verkauft.

Im nördlichen Schlossteil befindet sich eine kleine Kapelle, gebaut 1721. Den Schlossinnenhof ziert ein Brunnen aus Salzburger Marmor. Der derzeitige Schlossbau stammt im Kern aus dem 17. Jahrhundert.

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Zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurde das Schloss gründlich restauriert und modernisiert, der Turm erhielt dabei seine Zinnen und sein jetziges Erscheinungsbild.

Der Turm sowie das Schloss sind derzeit nur von außen zu besichtigen, mit Ausnahme bei kulturellen Veranstaltungen.

 

 

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